Elsterwerda gilt als attraktiver Wirtschaftsstandort und als Einkaufs- und Messestadt (die Agrar- Erzeuger-,
Verbraucher und Wirtschaftsmesse "AGREDA" hat hier ihren Standort). Elsterwerda ist auch eine Schulstadt, denn in Elsterwerda
werden alle im Land Brandenburg gängigen Schulformen angeboten. Das Oberstufenzentrum bietet eine umfassende Berufsausbildung. Im
Barockschloss an der Schwarzen Elster, dem ehemaligen Jagd- und Lustschloss August des Starken, hat sich das Elsterschlossgymnasium
etabliert. Heute lernen in dem 1997 bis 1999 restaurierten Schloss ca. 1000 Schüler aus Brandenburg und Sachsen. An das Schloss
schließt sich der ebenfalls restaurierte Schlosspark an.
Ein Rundgang durch die Stadt lohnt sich, besonders sehenswert ist die Kleine Galerie "Hans Nadler" in Marktnähe. Das bemerkenswerte,
1978 vollständig rekonstruierte Fachwerkhaus aus dem Jahre 1770 beherbergt eine ständige Ausstellung des 1879 in der Stadt geborenen
Malers Hans Nadler.
Die Galerie entwickelte sich zu einem kulturellen Mittelpunkt der Stadt, sie ist Domizil für Ausstellungen verschiedener Arten
der bildenden Kunst und Ort interessanter Veranstaltungen.
Zu den schönen historischen Bauwerken gehören die Stadtkirche St. Catharina (1718), das rekonstruierte Rathaus und die Postmeilensäule
(1738).
Das wald- und auenreiche Umland der Stadt, das zum Naturpark "Niederlausitzer Heidelandschaft" gehört, lädt zu erholsamen
Wanderungen ein. Die im Jahr 2004 wiedererrichtete Bockwindmühle im IG Ost, direkt am Elster – Radwanderweg, stellt einen Baustein
für einen weiteren touristischen Anlaufpunkt im Ensemble des "Erlebnis- und Miniaturenpark" in der Stadt Elsterwerda dar.
Die Stadt Elsterwerda liegt im Gebiet der LEADER + Region "Wirtschaftsraum Schraden".
Neben den Ämtern Ortrand, Plessa, Schradenland und der Gemeinde Röderland ist die Stadt Elsterwerda als Mitglied im
Verein "Wirtschaftsraum Schraden e.V." aktiver Mitgestalter der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung auf regionaler
Ebene.
Die als Wirtschaftsraum Schraden bezeichnete Region befindet sich im äußersten Süden des Landes Brandenburg.
Das für diese Region erarbeitete Entwicklungskonzept soll für alle Mitglieder und Akteure eine langfristig angelegte
Entwicklungsstrategie sowie ein zukunftsweisendes Handlungskonzept für den "Wirtschaftsraum Schraden" bilden und dabei
nachfolgenden Generationen ausreichende Entwicklungschancen eröffnen. Nähere Informationen finden Sie
« hier ».
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