JoomlaWatch 1.2.12 - Joomla Monitor and Live Stats by Matej Koval

Zufallsbild

Neueste Kommentare

Usermenu

Klicken Sie in die folgenden Felder und geben Sie Ihren Usernamen und Ihr Passwort ein:



Username oder Passwort vergessen?
Registrieren

 
Home Gemeinde Nachrichten Regionales LR: Weg frei für Grenzsteine im Schradenland

Regionales

LR: Weg frei für Grenzsteine im Schradenland

E-Mail Drucken PDF
Lausitzer Rundschau Die ersten Wandergruppen aus Sachsen haben sich für Ostern bereits angemeldet. Sie wollen den ersten Abschnitt des neuen Grenzsteinwanderweges erkunden.
Auf 8,5 Kilometern können sie zwischen Merzdorf und dem Grödener Heidebergturm interessante geschichtliche Details erfahren.

Grenzsteine wurden vor 200 Jahren in ganz Europa aufgestellt, um die neuen Grenzen zu markieren. „Es handelte sich um hoheitliche Pilare und Laufersteine“, erklärt Gert Ossendorf, der als Tourismusbeauftragter im Amt Schradenland die Ausschilderung des Weges vorantrieb. In die Steine sei die Nummer des Pilars sowie die Abkürzungen KS für Königreich Sachsen und KP für Königreich Preußen gemeißelt worden. Der Grenzstein Nummer eins sei im polnischen Zawidow zu finden. Im Amt Schradenland gebe es noch zwölf dieser steinernen Zeitzeugen, sechs sind verschwunden.

Wie ein grauer Fels am Straßenrand ist der Stein mit der Nummer 175 kurz vor dem Ortseingang Merzdorf nicht zu übersehen. Schilder und eine Hinweistafel weisen den Wanderern den richtigen Weg gen Heidebergturm. „Allein hätte ich es nicht geschafft, den ersten Abschnitt vor Ostern herzurichten“, meint Gert Ossendorf. Amtsdirektor Thilo Richter (CDU) zollt vor allem dem Merzdorfer Heimatverein Dank, dessen Mitglieder die Schilder aufgestellt haben. „Der Grenzsteinwanderweg ist sozusagen ein Gemeinschaftsprojekt“, freut sich Ossendorf. Schüler der Grödener Grundschule hätten die Schilder bemalt. Die Großthiemiger Firma Vollmer sowie die Grödener Tischlerei Voigt hätten bei der technischen Ausführung geholfen, und das Holzgestell habe Roland Kretzschmar aus Merzdorf gefertigt.

Spätestens Ende Juni, so das Ziel des Tourismusbeauftragten, soll der zweite Abschnitt bis zum Galgenberg ausgeschildert sein. Der dritte und letzte Abschnitt, der bis zur Kreisgrenze des Oberspreewald-Lausitz-Kreises reicht, soll im September begehbar sein. Insgesamt stehen den Wanderern dann 22,5 Kilometer zur Verfügung. Bis dahin soll es auch die Miniaturgrenzsteine aus Sandstein zu kaufen geben. „Wanderer stehen auf diese Souvenirs“, weiß Gert Ossendorf, der schon am Prototyp tüftelt. Außerdem will er die stark verwitterten Originale am Wegesrand vom Schmutz der Jahrhunderte befreien. Auf Unterstützung von Minijobbern, die vom Jobcenter in Aussicht gestellt waren, müsse er verzichten. „Wir werden es auch so schaffen“, ist Ossendorf optimistisch.

Ines Klut
Lausitzer Rundschau
rssfeed Sie finden diesen Artikel interessant ? Abonnieren Sie doch einfach unseren RSS-Feed und bleiben Sie so immer auf dem Laufenden.
Über die unten abgebildeten Symbole haben Sie außerdem die Möglichkeit, diesen Artikel zu versenden, zu drucken, in den Favoriten abzulegen oder bei verschiedenen Social Bookmark Diensten zu speichern.
Email Drucken Favoriten Twitter Facebook Myspace Stumbleupon Digg MR. Wong Technorati aol blogger google reddit YahooWebSzenario
 

Bitte einloggen oder registrieren, um Kommentare zu schreiben.



Termine

 
 
© 2010 Grossthiemig.info
Joomla! is Free Software released under the GNU General Public License.