LR: Wer zahlt für neue Fassade am Grödener Amtsgebäude?

Lausitzer RundschauHinsichtlich der Mittel aus dem Konjunkturpaket II vermeldete Amtsdirektor Thilo Richter in der Sitzung des Amtsausschusses in der vorigen Woche einen positiven Zwischenstand. Für den Bereich Bildung seien für Vorhaben in drei Gemeinden die Gelder da, in einer Gemeinde erfolge die Submission.

Die Mittel seien wie zugeteilt auszuschöpfen. Im Bereich der sonstigen Infrastruktur habe man auf breitere Einsatzmöglichkeiten der Hilfen im Straßenbau gehofft. Hier bleibe der Schwerpunkt jedoch auf dem Lärmschutz. Richter erinnerte an die Vorhaben: in Merzdorf die energetische Sanierung des Kiosk am Freibad, in Großthiemig die der Turnhalle und in Hirschfeld des Obergeschosses des Mehrzweckgebäudes. Vorschlag des Amtsdirektors für Gröden: Fassadensanierung am Amtsgebäude. Der Grödener Ortsbürgermeister Claus Voigt hielt entgegen: „Wenn wir dem Amt das Haus schon kostenfrei zur Verfügung stellen, dann sollten alle Gemeinden beteiligt werden.“ Der Amtsausschussvorsitzende und Hirschfelder Bürgermeister Bernd Trobisch sah darin kein Problem, den Eigenanteil für die Sanierung unter den Gemeinden aufzuteilen. Der Großthiemiger Bürgermeister Andreas Klemm sprach hingegen vom Privileg der Grödener, den Amtssitz bei sich zu haben. Deshalb erwarte er auch von ihnen, dass sie den Löwenanteil übernehmen würden. Jetzt ist der Ball wieder beim Amt, das einen konkreten Vorschlag erarbeiten muss. „Und dann wird es spannend“, blickt Amtsdirektor Thilo Richter voraus.

 

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