LR: Mix aus Erholung und Kreativität

Lausitzer RundschauIn der ersten Woche der Herbstferien der Schüler hat sich das große Spielzimmer im Hort der Evangelischen Schradengrundschule Großthiemig in eine Kreativwerkstatt verwandelt. Vom 11. bis 15. Oktober ist wieder Feriengestaltung angesagt.

An der Evangelischen Schradengrundschule werden drei Feriengestaltungen pro Jahr durchgeführt. Sie sind sowohl bei den Schülern als auch bei ihren Eltern sehr beliebt. Bis zu 20 Schüler nehmen an den Ferienaktionen teil. Auch ehemalige Schüler, die jetzt andere Bildungseinrichtungen besuchen, kommen zu den Feriengestaltungen gern zu Besuch. So wollten jüngst auch die 13-jährige Elysèe-Ann, die jetzt das Gymnasium in Doberlug-Kirchhain besucht, und die 12-jährige Josephine, die im Gymnasium Schwarzheide lernt, wissen, was aus ihrer ersten »Penne« geworden ist.

Basteln mit Naturmaterial

In der »Kreativwerkstatt« entstanden Eulen aus Tannenzapfen und bunte Herbstgestecke. Dazu hatten die Schüler Naturmaterial wie Kastanien, buntes Herbstlaub, Hagebutten, Federn und Tannenzapfen gesammelt. Auch ein erlebnisreicher Waldspaziergang ist als Feriengestaltung eingeplant. Außerdem werden die im Unterricht gebauten Drachen in den nächsten Tagen von den Schülern in die Himmel geschickt. An einem anderen Tisch wurden Kürbisse ausgeschnitzt. Hier ließ Halloween grüßen.

Auch an Spiel und Spaß ist gedacht. »So kann jeder seine Lieblingsspiele mitbringen«, so Horterzieherin Sabine Basista. Aber auch die Eltern leisten ihren Anteil. Sie sorgen für den Nachschub bei den Kürbissen.

Grenzenlose Kreativität

»In der ersten Ferienwoche setzen wir der Kreativität der Schüler keine Grenzen«, sagte Sabine Basista weiter. So können die Mädchen Schmuckarmreifen fertigen, die mit bunten Perlen in durchsichtigen Schläuchen bestückt sind. Emmi Raack aus der dritten Klasse bemalte ein Herbstblatt aus Gips, um damit ihr Herbstgesteck zu verschönern. Lara Mückel aus der zweiten Klasse hatte sich einen kleinen Gipskürbis ausgesucht, den sie bemalte und in ihr Herbstgesteck einarbeitete.

Die Schüler wollen ihr großes Spielzimmer im Hort mit den selbstgebastelten Dingen schmücken. Aus diesem Grund wird alles zweifach angefertigt: Einmal als Schmuck des Spielzimmers im Hort, und einmal nehmen sie ihre kreativen Werke mit nach Hause.

Heinz Hirschfeld

Lausitzer Rundschau

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