LR: Neue Seifenkisten-Strecke

Lausitzer RundschauDie neue Rennstrecke hat es in sich, sind sich die Organisatoren des vierten Seifenkistenrennens vom Dorf- und Jugendklub einig. Die Piste wurde von der Lauschgasse mitten in den Ort verlegt und mündet von der Blochwitzer auf die Ortrander Straße.

„Die Strecke ist kurvenreicher, hat mehr Gefälle und ist damit attraktiver für Fahrer und Zuschauer“, beschreibt Bernd Trobisch, Chef des Dorfklubs, die 212 Meter lange Distanz. Hier seien Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 50 Stundenkilometer drin. Den Reiz der Geschwindigkeit in einer kleinen Seifenkiste können diesmal auch die vier Bürgermeister des Schradenlandes kennenlernen. Andreas Klemm, Bürgermeister aus Großthiemig, geht mit gemischten Gefühlen an seinen ersten Start. „Ob ich da auch reinpasse?“, witzelt er beim Vor-Ort-Termin an der neuen Strecke. Für ihn gehe es nur darum, gut und wohlbehalten im Ziel anzukommen. Er werde vorher sicher einen Testlauf starten.

Auch die versierten Seifenkistenpiloten, zu denen auch Bernd Trobisch gehört, müssen ihre Ideallinie auf der neuen Strecke erst noch finden. Knapp 40 Fahrer aus verschiedenen Bundesländern haben sich bisher für das Rennen am 1. Mai angemeldet. „Von Jahr zu Jahr werden es mehr“, freut sich der Dorfklubchef. Diesmal sei sogar eine Kiste, die nach der internationalen Bauform gefertigt wurde, am Start. Im Unterschied zu den üblichen Seifenkisten seien diese beispielsweise schon mit hydraulischen Scheibenbremsen ausgerüstet.

Die drei Wertungsläufe werden in neun verschiedenen Rennklassen gestartet. Nach der Dekra-Abnahme beginnt der erste Lauf um 10 Uhr. Die Bürgermeister aus Großthiemig, Hirschfeld, Gröden und Merzdorf gehen am Nachmittag auf die Piste. Die Ortrander Straße ist von 7 bis 20 Uhr gesperrt.

Traditionell reisen die ersten Seifenkisten-Teams bereits am Vortag an und können sich bei der Traktorparade von 16 bis 18 Uhr auf das Rennen einstimmen. Bewerbungsschluss für das 4. Seifenkistenrennen in Großthiemig ist der 19. April. Anmeldeformulare sind unter www.jc-gth.de im Internet eingestellt.

Ines Klut

Lausitzer Rundschau

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