LR: Großthiemigs Geschichte in 30 Bildern

Lausitzer RundschauGroßthiemig grüßte am Sonntagvormittag seine Gäste mit festlich geschmückten Straßen, Häusern und Vorgärten. Viele Besucher verfolgten den Umzug an der Straße. Lautstark wurde er vom Orchester der Bergarbeiter Plessa angeführt.

In 30 liebevollen und aufwendig gestalteten Bildern wurden die Geschichte und die Gegenwart des Schradendorfes gezeigt. Die Vereine der Gemeinde standen dabei im Mittelpunkt des Geschehens. Alle Vereine und viele Bürger waren dabei ideenreich und aktiv und hatten in den vergangenen Wochen fleißig an den Wagen gebastelt. An der Feuerwehr machten sich die Blauröcke gemeinsam mit ihren Kameraden aus dem Schwarzwald bereit, um ihr Umzugsbild zu gestalten. Diese nutzten das 85-jährige Jubiläum der Großthiemiger Feuerwehr als Anlass, ihre Partnerwehr zu besuchen.

Ob die Badstraße mit ihrer „Erholungsoase“ und den verschiedenen Bademoden, die freiwillige Feuerwehr mit ihrer historischen Technik, die schnittigen Seifenkisten des Dorfclubs, die Bilder der verschiedenen Abteilungen des Sportvereins bis hin zu den „Verpflegungsfahrzeugen“ von der „Sportlerklause“ und der „Fleisch- und Wurstverkaufsstelle Bartsch“ – alle wurden bejubelt und hatten auch selbst viel Freude daran, durch das Dorf zu ziehen. Mit dabei sein, das war die Devise der Großthiemiger an diesem Sonntag.

Aber einen besonderen Hingucker gab es dennoch. So nutzte das Goldene Hochzeitspaar Renate und Gerhard Reinisch die Gelegenheit, gemeinsam mit seinen Gästen auf einem prächtig geschmückten Wagen am Festumzug teilzunehmen und freute sich über den Beifall und die Glückwünsche zu seinem Fest.

Die Blasmusik der Plessaer Musikanten lockte die Gäste in das Festzelt. Bürgermeister Andreas Klemm und seine Frau eröffneten die Tanzrunden in historischer Kleidung. Auch für das kulturelle Rahmenprogramm war gesorgt. Die Kinder der Evangelischen Schradengrundschule zeigten im Anschluss daran eine coole Geschichte. Bunt geschmückt, als Löwen, Giraffen und Pinguine verkleidet, spielten sie mit Begeisterung. Leider war wegen der Lautstärke im Festzelt nur wenig von der Darbietung zu hören.

Während die Großen das fröhliche Treiben an sich vorüberziehen ließen, wurden die Kleinen an der Bastelstraße und der Schminkecke von den Kindergärtnerinnen beschäftigt. Große Beachtung fand das spannende Fußball-Ortsderby, linke Bachseite gegen rechte Bachseite. Verbissen wurde gekämpft. Zum Ende der spannenden Begegnung war das Torverhältnis 5:5. Beim Elfmeterschießen fiel die Entscheidung: Die Mannschaft der linken Bachseite ging als Sieger vom Platz.

Wolfgang Kniese für Lausitzer Rundschau

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