LR: Brand in Großthiemiger Bergescheune

Lausitzer RundschauAm Donnerstagabend ist gegen 21 Uhr in einer Bergescheune im Stallgelände der Güterverwaltung Großthiemig Gmbh ein Feuer ausgebrochen. Mehrere Feuerwehren waren zum Einsatzort gerufen worden, um das lichterloh brennende Heu, das neben zum Verkauf bereitliegendem Getreide in der Halle gelagert wurde, zu löschen.

49 Kameraden der Wehren Großthiemig, Hirschfeld, Merzdorf, Gröden und auch aus Elsterwerda hatten nach Polizeiangaben das Feuer gegen 1 Uhr soweit unter Kontrolle gebracht, dass nur noch eine Brandwache nötig war. Mitarbeiter des Betriebes hatten kurz nach Bemerken des Feuers die Kühe eines benachbarten Stalles in Sicherheit gebracht.

Geschäftsführer Gerd Ziegenbalg kann sich derzeit schlecht vorstellen, wie das Feuer ausgebrochen ist. Die 50 Ballen Heu lagern nach seinen Aussagen schon über mehrere Jahre in der Scheune. »Da kann sich nichts selbst entzünden«, sagt er. Die Fütterung der Rinder, die das Unternehmen hält, sei nicht gefährdet. »Dennoch ist das ein herber Verlust«, so Ziegenbalg. Die Lagerkapazitäten der abgebrannten Halle würden dringend benötigt.

Die Ermittlungen zur Brandursache wurden am gestrigen Freitag aufgenommen, der Tatortdienst der Kriminalpolizei begann mit den Untersuchungen. Eine Schadenshöhe kann der Geschäftsführer noch nicht beziffern – nur so viel, sie belaufe sich auf jeden Fall auf mehrere 10 000 Euro. Bereits im Mai hatte es auf dem Gelände der Großthiemiger Güterverwaltung gebrannt. Damals brach in einer Halle, in der Maschinen und Traktoren untergestellt waren, ein Feuer aus. Der damalige Schaden, den Gerd Ziegenbalg mit 150 000 Euro beziffert, sei mittlerweile reguliert.

Antje Posern

Lausitzer Rundschau

LR: „Beim Malen kann ich völlig abschalten“

Lausitzer RundschauSeit Juli hat die 62-jährige Corina Richter aus Großthiemig, sechs Fantasielandschaftsbilder in Öl, in der Filiale der Sparkasse Elbe-Elster im Ort ausgestellt.

»Der Jahreszeit entsprechend, wechsle ich die Bilder etwa aller drei Monate aus. Ich bin dankbar für die Möglichkeit, die Resultate meines Hobbys einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So eine Ausstellung stellt einen Motivationsschub im Malen dar. Und von vielen Leuten aus dem Ort, habe ich ein positives Feedback gehört«, sagt die Hobbymalerin.

Die Naturfreundin malt vorwiegend Landschaften, Blumen, und Stillleben. Demnächst will sie sich an Motive ihrer unmittelbaren Heimat heranwagen. Deshalb ist sie oft mit dem Fahrrad unterwegs und ist auf der Pirsch nach Motiven für ihr Hobby. Unverzichtbare Begleiter sind für Corina Richter Fotokamera und Skizzenblock.

Seit vier Jahren hat sie sich der Ölmalerei auf Leinwand verschrieben. Schon als Schulkind hat sie gern gemalt. Erst viel später suchte die gelernte Lebensmittelverkäuferin in der Malerei einen Ausgleich. Sie bevorzugt dabei die Nass-in-Nass-Technik. Das bedeutet, dass man eine Schicht auf eine schon Bestehende aufbringt. Das hat den Vorteil, dass man nicht Gelungenes korrigieren kann. Corina Richter hat es sich angewöhnt, vorwiegend im Winterhalbjahr zu malen. Da male sie dann sechs bis sieben Stunden am Stück. Da kann es schon mal vorkommen, dass rings um sie, Großthiemig in der Nacht versinkt, und sie es gar nicht merkt. »Ich kann eben beim Malen völlig abschalten. Dabei hole ich mir die Kraft für den Alltag«, sagt Corina Richter. Die besondere Maltechnik hat sie sich in einer Fernsehsendung abgeschaut. Dann hat sie es probiert, doch es hat nicht gleich beim ersten Mal geklappt, da sie nicht die richtige Zusammensetzung von Farbe und Wasser getroffen hat. »Da ich ein relativ ungeduldiger Mensch bin, dachte ich damals so bei mir, wenn es jetzt nicht klappt, haust du den Krempel hin. Dann habe ich einige Zeit vergehen lassen und von Neuem begonnen, bis es klappte«, verrät sie. Etwa 50 Bilder hat sie bisher gemalt.

Heinz Hirschfeld

Lausitzer Rundschau

LR: 7. Brunnen- und Backhausfest

tn_bbf0001Die Gemeinde ist Veranstalter des 7. Brunnen- und Backhausfestes am heutigen Sonnabend.

Los geht es mit der beliebten Kaffeetafel. Der im historischen Backhaus gebackene Kuchen wird ab 14.30 Uhr auf dem Denkmalplatz am Brunnen im Festzelt zum Verzehr angeboten.

Für die Kinder bieten die Kindertagesstätte und die Evangelische Schradengrundschule Spiele an. Auch eine Hüpfburg wird da sein.

Um 16.30 Uhr wird die noch aus DDR-Zeiten bekannte Schlagersängerin Ina-Maria Federowski mit ihrem Auftritt erwartet. Dem Programm schließen sich die Schalmaien aus Tettau an.

Bis 20.30 Uhr das Sachsenkind Friedlinde erwartet wird, unterhält Disko- und Veranstaltungsservice Ingolf Timm, der wieder ganz stark an der Vorbereitung beteiligt war. Besonderer Höhepunkt des Abends ist der Auftritt von Sänger Chris Wolff. Für alle Veranstaltungen ist nach Veranstalterangaben der Eintritt frei.

 

 

Lausitzer Rundschau

LR: Ermittlungen nach Brand in Großthiemig

Lausitzer RundschauDie Kriminalpolizei hat die Brandausbruchsstelle auf dem Gelände der Güterverwaltung lokalisiert. Das Feuer, das in der Mittwochnacht kurz vor Mitternacht in einer Traktorenhalle ausbrach, soll laut Polizei vom Rad eines Teleskopladers ausgegangen sein.

„Wir können noch nichts zur Brandursache sagen“, so Polizeisprecherin Ines Filohn gestern auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Ein technischer Defekt wäre möglich, aber auch Brandstiftung könne beim jetzigen Stand der Ermittlungen noch nicht ausgeschlossen werden. Nach ersten Schätzungen gehe man von einer Schadenshöhe von rund 150 000 Euro aus.

40 Kameraden der Feuerwehren des Amtes Schradenland seien bis Donnerstagnachmittag mit den Löscharbeiten beschäftigt gewesen. Die mit Stroh gefüllte Traktorenhalle habe kontrolliert herunterbrennen können. Ein Radlader und ein Mähwerk seien zerstört worden.

Für die Landwirte der Güterverwaltung Großthiemig ging gestern die Arbeit schon beinahe normal weiter. „Am Wochenende wollen wir dem Mähen beginnen und Anfang nächster Woche Silage häckseln“, erklärt Geschäftsführer Gerd Ziegenbalg, der in der Brandnacht als einer der Ersten auf dem Gelände war.

Das Feuer habe zwei Schneidwerke und einen Teleskoplader zerstört. Letztere Arbeitsmaschine werde man sich nun erstmal ausleihen müssen, um mit der Arbeit weiterzukommen. „Einen solchen Brand hat es auf unserem Gelände noch nie gegeben“, so der Geschäftsführer.

 

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MA: Großthiemig: Traktorenhalle abgebrannt

Märkische AllgemeineEin Tagvor Männertag stand gegen 23:40 Uhr eine Traktorenhalle in Großthiemig hell in Flammen. Auf dem Technikstützpunkt eines landwirtschaftlichen Unternehmens war aus ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. 40 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schradenland waren mit den Löscharbeiten bis zum Donnerstagnachmittag beschäftigt.

Die Technikhalle hatte die Ausmaße von etwa 30 mal 8 Meter. Unter anderen brannten ein Radlader und ein Mähwerk völlig aus. Nach erster Brandortuntersuchung vor Ort wurde das rechte Vorderrad eines Teleskopladers als Brandausbruchstelle lokalisiert.

Ob es sich um einen technischen Defekt oder Brandstiftung handelt, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern noch an. Nach ersten Einschätzungen ist ein Schaden von über 150.000 € entstanden. Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden.

 

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung

LR: Trotz Kälte und Regenschauer ein gelungener Topfmarkt

Lausitzer RundschauOstern ist nur noch ein paar Hasensprünge weit entfernt. Und so besuchten am vergangenen Wochenende, trotz Kälte und Regenschauern, viele Menschen den traditionellen Großthiemiger Topfmarkt.

Früher wurde hier mit landwirtschaftlichen Geräten wie Körben, Lederriemen, Seilen, Holzwaren, Leitern und den verschiedenen Tonwaren gehandelt.

Der Markttag ist über die Jahre geblieben. Doch sein Inhalt hat sich verändert. Heute ist es vorwiegend ein reiner Vergnügungsmarkt.

Mehr als 50 Händler präsentierten hier ihre Waren. Breit gefächert war das Angebot. Ob Textilien, Kosmetikartikel, Blumen, Gewürze, Spielzeug, Korbwaren, Gartengeräte, Töpferwaren, alles war zu haben. Besonders zahlreich und verführerisch war das Angebot an kulinarischen Gerichten. Ob die weithin duftenden Backwaren des Hirschfelder Bäckermeisters Wolfgang Wiesenberg, die Grillspezialitäten verschiedener Fleischer, Omas Kartoffelsalat oder die Fischspezialitäten: Alles verführte zum Kosten. Dabei trafen sich Bekannte, die sich während der langen Winterzeit nicht gesehen hatten und tauschten Neuigkeiten aus.

Wer auf dem Markt nichts kaufen wollte, konnte sich Geschenkideen und Anregungen mit nach Hause nehmen.

Das Highlight des Tages war der Besuch des sonst so scheuen Osterhasen. Dieser kam gleich im Doppelpack und im XXL-Format. Die Kinder zeigten keine große Scheu. Schließlich verschenkte Meister Lampe reichlich Süßigkeiten und bunte Eier. Und man bekommt nicht alle Tage so große Osterhasen zu sehen, mit denen man reden kann und die sich anfassen lassen.

Das abwechslungsreiche „Mach mit“-Programm des Zauberers und Clowns „Husch“ begeisterte an diesem Nachmittag besonders die Kinder. Es war ein gelungener Markttag, den die Kameraden der Feuerwehr organisiert hatten.

Wolfgang Kniese
Lausitzer Rundschau

LR: Großthiemigerin seit 15 Jahren Chefin der Sportlerklause

Lausitzer RundschauSabine Gündel, Inhaberin der Großthiemiger Sportlerklause, feierte ihr 15-jähriges Geschäftsjubiläum. Mehr als 200 Gratulanten – unter ihnen Amtsdirektor Thilo Richter, Bürgermeister Andreas Klemm, Vertreter der Gemeinde, aller Vereine, der Feuerwehr, des Kindergartens, von Betrieben der Region, Geschäftspartner und Gastwirte – gratulierten.

Die gelernte Verkäuferin wurde kurz nach der Wende arbeitslos. Auf der Suche nach einem Job kam ihr der Gedanke, im Sportlerheim einen Ausschank zu eröffnen. Zehn Jahre später wurde das Sportlerheim zu einem Mehrzweckgebäude umgebaut. Unter der Regie von Sabine Gündel entwickelte sich die Sportlerklause zu einem kulturellen Zentrum im Ort. Zur Tradition geworden ist es, dass sie beim Weihnachtsmarkt einen Riesenstollen verkauft und den Erlös einem guten Zweck zukommen lässt. Als der Bürgermeister zum Jubiläum gratulierte, überreichte sie ihm einen Scheck über 100 Euro: „Das Geld soll für den Kauf eines Sprungturmes für unser Freibad verwendet werden“, sagte sie. Der Bürgermeister versprach, noch in diesem Jahr den Wunsch vieler Großtiemiger zu erfüllen.

Wolfgang Kniese
Lausitzer Rundschau

LR: Gottfried Opitz gewinnt das Karpfenkegeln in Großthiemig

Lausitzer RundschauGottfried Opitz heißt der diesjährige Sieger des Karpfenkegelns der SG Grüne Eiche.

Bereits am ersten Tag setzte der Großthiemiger eine Bestmarke und ließ dann die Konkurrenz fast verzweifeln. Keiner der wettkampferfahrenen Lindenauer, Großkmehlener und Frauwalder Kegelfreunde konnte ihn noch bezwingen.

Wie denkbar knapp es aber zuging, zeigen die Ergebnisse. Die drei Ersten beendeten den Wettkampf mit jeweils 38 Holz (fünf Kugeln in die Vollen), sodass die letzte Kugel des besten Durchganges die Entscheidung brachten. Dabei hatte der Sieger mit einer Neun die Nase vorn. Den zweiten Platz belegte Holger Trobisch aus Großthiemig vor Jürgen Gerlach aus Lindenau. Alle drei durften sich über ihren Silvesterfisch und zusätzlich über ein Preisgeld freuen, gesponsert von der Elektrofirma Hellfried Körner.

Auch der Amtsdirektor Thilo Richter war zu Gast und konnte sich überzeugen, wie die Teilnehmer um die weiteren sieben Fische kämpften. Dass an diesem Abend keiner leer nach Hause ging, dafür sorgte die Inhaberin der Sportlerklause, Sabine Gündel, mit Fischbüchsen als Trostpreise.

Steffen Köhler
Lausitzer Rundschau

LR: DSL-Bedarfsermittlung im Amt Schradenland noch im Gange

Lausitzer RundschauNoch nicht abgeschlossen ist in den Gemeinden des Amtes Schradenland die Bedarfsermittlung für eine DSL-Anbindung. Während der Sitzung des Amtsausschusses in der vorigen Woche wurde eine Zwischenbilanz gezogen.

Bernd Trobisch konstatierte für seine Gemeinde Hirschfeld, dass es keine Notwendigkeit gebe, für Hirschfeld „irgendwelche Maßnahmen für DSL“ zu ergreifen. Im Unterschied dazu erklärte Andreas Klemm: „Großthiemig hat Bedarf!” Amtsdirektor Thilo Richter verwies auf eine nochmalige Überprüfung, wie viele potenzielle Interessenten es für DSL in Großthiemig gibt. So wie in Merzdorf gebe es noch keinen Rücklauf. Für Gröden solle nochmals dazu aufgefordert werden, den Bedarf anzuzeigen, dabei sollen auch die Vereine einbezogen werden. Der Grödener Bürgermeister Claus Voigt verwies auf lediglich einen in Frage kommenden Betrieb, der sich jedoch selbst kümmere.

Auf eine entsprechende Anfrage aus der Runde der Amtsausschussmitglieder betonte Amtsdirektor Thilo Richter, dass ein Eintrag in die im Umlauf befindlichen Frageblätter unverbindlich sei. Es ginge dabei nur darum zu ermitteln, wieviele Interessenten es für eine DSL-Anbindung gebe und bis zu welchem Preis das Interesse bestünde. Diese Aussagen seien gleichzeitig eine Orientierung für potenzielle Anbieter.

Lausitzer Rundschau

Anm.d.red.:

Hier ist die Liste zur Bedarfsermittlung als Download (pdf) zu finden.

Bei Interesse einfach ausdrucken, die eigenen Daten eintragen und bei Andreas Klemm oder René Bodack abgeben.

Wichtig: diese Interessensbekundung ist unverbindlich !

LR: Neue Jugendsportgemeinschaft Schradenland wurde eingekleidet

Lausitzer RundschauDie neugegründete Spielgemeinschaft der jungen Kicker aus dem Schradenland (die RUNDSCHAU berichtete) ist nun offiziell neu eingekleidet worden. Im Beisein des Amtsdirektors des Schradenlandes Thilo Richter, der Bürgermeister von Großthiemig und Gröden, Andreas Klemm und Claus Voigt, des Vereinschefs der SG Grüne Eiche Großthiemig André Gündel sowie Alf Richter vom SV Hirschfeld 1921 wurden den Nachwuchsfußballern der sechs neuen Mannschaften jüngst in Großthiemig ihre neuen einheitlichen Trikots überreicht.

Diese wurden gesponsert von den vier Schradengemeinden, der Amtsverwaltung und den Vereinen. Gleichzeitig stellten sie das Konzept zur künftigen Nachwuchsarbeit vor. Alf Richter: „Im Amt Schradenland wurde eine gemeinsame Jugendsportgemeinschaft gegründet. Jeder Verein aus Hirschfeld, Großthiemig und Merzdorf/Gröden betreut zwei Mannschaften. Ein Fahrdienst, der die Kinder zu den entsprechenden Trainings- und Spielorten bringen wird, ist organisiert. Dieses Modell soll die Nachwuchsprobleme im Amtsbereich und, so hart es klingt, den Fortbestand des Fußballsports in den Schradendörfern sichern helfen.“

Wolfgang Kniese

Lausitzer Rundschau