Neu auf grossthiemig.info: kostenlose Kleinanzeigen

kostenlose KleinanzeigenEs gibt wieder was Neues auf grossthiemig.info:

der kostenlose Kleinanzeigenmarkt !

 

Der Kleinanzeigenmarkt soll es allen Großthiemigern, Schradenländlern und allen anderen aus der unmittelbaren Umgebung ermöglichen, ihre privaten Anzeigen unkompliziert zu veröffentlichen, egal ob Biet- oder Suchanzeigen.

Und das sogar kostenlos !

 

Einzige Vorraussetzung für die Erstellung von Anzeigen ist die Anmeldung auf grossthiemig.info, lesen kann jeder.

 

Für weitere Vorschläge, Wünsche und Hinweise zum Kleinanzeigenmarkt (z.Bsp. fehlende Kategorien etc), aber auch zu allen anderen Bereichen der Seite grossthiemig.info sind wir immer wieder dankbar 😉

 

Viel Spaß und Erfolg 😉

LR: Mix aus Erholung und Kreativität

Lausitzer RundschauIn der ersten Woche der Herbstferien der Schüler hat sich das große Spielzimmer im Hort der Evangelischen Schradengrundschule Großthiemig in eine Kreativwerkstatt verwandelt. Vom 11. bis 15. Oktober ist wieder Feriengestaltung angesagt.

An der Evangelischen Schradengrundschule werden drei Feriengestaltungen pro Jahr durchgeführt. Sie sind sowohl bei den Schülern als auch bei ihren Eltern sehr beliebt. Bis zu 20 Schüler nehmen an den Ferienaktionen teil. Auch ehemalige Schüler, die jetzt andere Bildungseinrichtungen besuchen, kommen zu den Feriengestaltungen gern zu Besuch. So wollten jüngst auch die 13-jährige Elysèe-Ann, die jetzt das Gymnasium in Doberlug-Kirchhain besucht, und die 12-jährige Josephine, die im Gymnasium Schwarzheide lernt, wissen, was aus ihrer ersten »Penne« geworden ist.

Basteln mit Naturmaterial

In der »Kreativwerkstatt« entstanden Eulen aus Tannenzapfen und bunte Herbstgestecke. Dazu hatten die Schüler Naturmaterial wie Kastanien, buntes Herbstlaub, Hagebutten, Federn und Tannenzapfen gesammelt. Auch ein erlebnisreicher Waldspaziergang ist als Feriengestaltung eingeplant. Außerdem werden die im Unterricht gebauten Drachen in den nächsten Tagen von den Schülern in die Himmel geschickt. An einem anderen Tisch wurden Kürbisse ausgeschnitzt. Hier ließ Halloween grüßen.

Auch an Spiel und Spaß ist gedacht. »So kann jeder seine Lieblingsspiele mitbringen«, so Horterzieherin Sabine Basista. Aber auch die Eltern leisten ihren Anteil. Sie sorgen für den Nachschub bei den Kürbissen.

Grenzenlose Kreativität

»In der ersten Ferienwoche setzen wir der Kreativität der Schüler keine Grenzen«, sagte Sabine Basista weiter. So können die Mädchen Schmuckarmreifen fertigen, die mit bunten Perlen in durchsichtigen Schläuchen bestückt sind. Emmi Raack aus der dritten Klasse bemalte ein Herbstblatt aus Gips, um damit ihr Herbstgesteck zu verschönern. Lara Mückel aus der zweiten Klasse hatte sich einen kleinen Gipskürbis ausgesucht, den sie bemalte und in ihr Herbstgesteck einarbeitete.

Die Schüler wollen ihr großes Spielzimmer im Hort mit den selbstgebastelten Dingen schmücken. Aus diesem Grund wird alles zweifach angefertigt: Einmal als Schmuck des Spielzimmers im Hort, und einmal nehmen sie ihre kreativen Werke mit nach Hause.

Heinz Hirschfeld

Lausitzer Rundschau

Wer kann Kürbisse verschenken ?

Halloween KürbisDer Jugendclub Großthiemig wird auch in diesem Jahr wieder ein Halloween-Kinderfest am 30.10.2010 veranstalten. Es ist schon eine Tradition geworden, daß sich die Kinder einen Kürbis gestalten und mit nach Hause nehmen.

Wer kann uns Kürbisse zur Verfügung stellen ?

 

Bitte im Jugendclub abgeben oder bei Marina anrufen (0173/3834566).

Danke.

LR: Feiern wie die Bayern

Lausitzer RundschauFeierfreudige Senioren des Schradens hatten sich zum 9. Großthiemiger Oktoberfest eingefunden. Die Wirtin und ihre Gehilfinnen begrüßten ihre Gäste im feschen Dirndl im festlich geschmückten Mehrzweckraum der „Sportlerklause“.

Joachim Sehring vom Seniorenverein Großthiemig stach mit ein paar kräftigen Schlägen das Fass Freibier an und verkündete unter dem Beifall der Gäste: »O’zapft is!«

Maß für Maß ging fortan über die Theke und DJ Ingolf Timm forderte zum gemeinsamen Prosten auf. Der Gymnasiast Manuel Meier, der übrigens 2009 bei der »Supertalenteshow« in Hirschfeld entdeckt worden war, animierte abwechselnd auf seiner Steirischen Harmonika und auf seinem Akkordeon mit Stimmungsmusik die Senioren zum Mitschunkeln und Mitsingen. Seine Fingerfertigkeit wurde viel bewundert.

Da das historische Backhaus wegen des Hochwassers nicht genutzt werden konnte, backte Anita Naumann im eigenen großen Backofen nach überlieferten Rezepten Sahne-, Pflaumen- und Zwiebelkuchen. Das waren die kulinarischen Köstlichkeiten des Nachmittages. Deftiges gab es am Abend. Vom Leberkäs über Weißwürste bis zur Grillhaxe war für Jeden etwas typisch Oktoberfestliches dabei. Der Renner waren allerdings die Großthiemiger »Fettbemmen mit Gurke«.

DJ Ingolf vom »Party Sound Express« forderte mit seiner stimmungsvollen Musik die Oktoberfestgäste erfolgreich zum Tanz auf.

Wolfgang Kniese

Lausitzer Rundschau

LR: Bunte „Ungeheuer“ am Himmel

Lausitzer RundschauDie Kinder mit ihren Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannten der Kita „Sonnenschein“ in Großthiemig haben sich in ihrer Einrichtung zum traditionellen Drachenfest getroffen. Das Wetter dafür war geradezu ideal.

Der Wind war nicht zu stark und nicht zu flau – genau geeignet, um die bunten Drachen in den Oktoberhimmel steigen zu lassen.

Zunächst bekam jedes Kind einen Drachen geschenkt, dem erst einmal Augen, Nase und Mund gemalt werden musste. Auch die Ohren und der Schwanz wurden farbig gestaltet. Sie waren lustig und bunt anzusehen.

Die Kinder, stolz auf ihren selbstbemalten Drachen, »lehrten« ihnen, auf einem kleinen Hügel das Fliegen. Die Kleineren freuten sich ebenso wie ihre Eltern über die fliegenden »Ungeheuer« und passten genau auf, wie hoch sie stiegen. Immer wieder gewannen die bunten Drachen an Höhe, tanzten in der Luft oder krachten auch mal herunter. Alle Kinder waren vom Drachensteigen begeistert. Und bei den Großen wurde so manche Erinnerung an die eigene Kindheit wieder wach.

Einen süßen Abschluss des Drachenfestes bereiteten den »Drachenpiloten« die Mitglieder des Dorfclubs. Eine geheimnisvolle Waldfee (Ramona Burkhardt) schenkte den Kindern eine essbare Überraschung und jeweils einen Luftballon. Mit ihrem Absender versehen, ließen die Knirpse ihn fliegen und bedankten sich bei allen Mitwirkenden für das tolle Drachenfest. Nun hoffen die Kinder auf Post aus der Ferne.

Wolfgang Kniese

Lausitzer Rundschau

Spielbericht der F–Junioren

JSG Schradenland10.10.2010 Punktspiel

Wacker  Reichenhain : JSG Schradenland
                 3            :            6

Nach langer Punktspielpause ging es zur Wacker Mannschaft nach Reichenhain, gegen diese Mannschaft musste man schon mal, eine bittere Niederlage, in der Vorbereitungsphase hinnehmen.

Da man aus personellen Gründen 2 Spieler für die 2. Mannschaft bereit stellen musste, war für alle eine neue Situation eingetreten. Nach kurzer Abtastphase, rollte Angriff auf Angriff auf das Tor der Reichenhainer, JEDOCH, wurde der Ball zu überhastet geschossen oder man bekam den Ball aus 2 m nicht ins Tor. Und wie es meist so ist, Reichenhain führte auf einmal 1:0. Einige Spieler gaben sich mit dem Spielstand nicht zu frieden, jedoch fehlten in dieser Phase die Spieler, die noch in Gedanken im Bett waren.
Durch eine direkt verwandelte Ecke, durch Stanley Ott kam die JSG wieder ins Spiel. Stanley war es dann auch, der unglücklich im Strafraum an die Hand geschossen wurde und es gab einen 9 Meter, welcher unhaltbar verwandelt wurde.
Der Halbzeitstand von 2:1 war Grund genug für eine erwachende Ansprache in der Halbzeit. Auch alle mitgereisten Fans waren sich sicher „Los Jungs, hier geht noch was“.
Jetzt wurde der Druck auf das Reichenhainertor immer stärken und so konnte Benito Teinze den Spielstand auf  2:3 drehen. Aber Reichehain antwortete mit einen sehenswerten Freistoß zum 3:3. Unseren Jungs sah man jetzt an „wir wollen das Spiel gewinnen“ und alle Spieler kämpften um jeden Ball. Wieder war es Benito der die Führung erzielte und durch ein Eigentor, wurde der Spielstand auf 3:5 erhöht. Kevin Johne war es dann, der seine gute Leistung in der zweiten Halbzeit mit dem Treffer zum 3:6 Entstand belohnte.
Der Reichenhainermannschaft, muss man ein Lob aussprechen, weiter so, da werden die Siege schon noch kommen.       

Fazit: „Nicht jedes Spiel lässt sich immer noch zum guten drehen“

Vorschau: In den nächsten zwei Wochen ist wieder mal Spielfrei und man wird versuchen einen Testspielgegner zu finden.

MO

LR:Oktoberfest in Großthiemig

Lausitzer RundschauBereits zum neunten Mal heißt es vom heutigen Freitag bis Samstag „o‘ zapft is!“ zum Oktoberfest in Großthiemig. Erstmals findet es im Mehrzweckraum am Sportplatz statt.

Am Freitag werden die Senioren das Fest eröffnen. Beim traditionellen Fassanstich durch den Großthiemiger Bürgermeister Andreas Klemm sowie bei Kaffee und Kuchen und musikalischer Unterhaltung mit Party Sound Express geht es um 15 Uhr los. Höhepunkt wird der Auftritt des erst 15-jährigen Manuel Meier aus Golßen sein, der mit seiner orginal steirischen Harmonika für Oktoberfeststimmung sorgen will.
Der Samstag wird dann erneut vom Bürgermeister mit einem Fass Freibier ab 20 Uhr eröffnet. Neben dem traditionellen Maßkrugstemmen und Überraschungseinlagen wird ein Horst-Schlämmer-Double erwartet und natürlich wird die Diskothek Party Sound Express für reichlich Stimmung und Ausgelassenheit sorgen. Der Eintritt kostet jeweils 3,50 Euro.

 

Lausitzer Rundschau

LR: Brand in Großthiemiger Bergescheune

Lausitzer RundschauAm Donnerstagabend ist gegen 21 Uhr in einer Bergescheune im Stallgelände der Güterverwaltung Großthiemig Gmbh ein Feuer ausgebrochen. Mehrere Feuerwehren waren zum Einsatzort gerufen worden, um das lichterloh brennende Heu, das neben zum Verkauf bereitliegendem Getreide in der Halle gelagert wurde, zu löschen.

49 Kameraden der Wehren Großthiemig, Hirschfeld, Merzdorf, Gröden und auch aus Elsterwerda hatten nach Polizeiangaben das Feuer gegen 1 Uhr soweit unter Kontrolle gebracht, dass nur noch eine Brandwache nötig war. Mitarbeiter des Betriebes hatten kurz nach Bemerken des Feuers die Kühe eines benachbarten Stalles in Sicherheit gebracht.

Geschäftsführer Gerd Ziegenbalg kann sich derzeit schlecht vorstellen, wie das Feuer ausgebrochen ist. Die 50 Ballen Heu lagern nach seinen Aussagen schon über mehrere Jahre in der Scheune. »Da kann sich nichts selbst entzünden«, sagt er. Die Fütterung der Rinder, die das Unternehmen hält, sei nicht gefährdet. »Dennoch ist das ein herber Verlust«, so Ziegenbalg. Die Lagerkapazitäten der abgebrannten Halle würden dringend benötigt.

Die Ermittlungen zur Brandursache wurden am gestrigen Freitag aufgenommen, der Tatortdienst der Kriminalpolizei begann mit den Untersuchungen. Eine Schadenshöhe kann der Geschäftsführer noch nicht beziffern – nur so viel, sie belaufe sich auf jeden Fall auf mehrere 10 000 Euro. Bereits im Mai hatte es auf dem Gelände der Großthiemiger Güterverwaltung gebrannt. Damals brach in einer Halle, in der Maschinen und Traktoren untergestellt waren, ein Feuer aus. Der damalige Schaden, den Gerd Ziegenbalg mit 150 000 Euro beziffert, sei mittlerweile reguliert.

Antje Posern

Lausitzer Rundschau

MOZ: Hatz im Hobel,
 bei dem keine 
Späne fallen

sfk_neuenhagen0001Neuenhagen (moz) Die Teilnehmer des mittlerweile 6. Neuenhagener Seifenkistenspektakels haben den hunderten Zuschauern an der Strecke am Sonnabend etliche neue Modelle präsentiert. Einige wurden am Ende ebenso geehrt wie die Schnellsten in den sieben verschiedenen Alters- bzw. Geschlechtsgruppen.

„Gegen die Profis habe ich keine Chance, aber ein Pokal wäre schon cool“, sagte Anthony Röhle. Der Zwölfjährige aus Fredersdorf war zum vierten Mal dabei und hatte bei einem früheren Rennen schon einmal eine Trophäe mitnehmen können – allerdings nach einem Achsbruch die für den Pechvogel des Tages. „Es macht jedenfalls Riesenspaß“, sagte er. Auch Celine Kempe (10) aus Birkenstein wird die Tour in Erinnerung bleiben: der Vater hatte auf die Nase der Kiste seine alte Digitalkamera geklebt und zeichnete damit den rund 300 Meter langen Weg von der Rampe bis zur Ziellinie auf.

Den erlebten in diesem Jahr knapp 70 Aktive. Mit dabei war jedenfalls wieder das Team Wikinger um Gunnar Kuhn. Das hatte Verstärkung besorgt: Das Football-Team der Berlin Bullits und seine Mini-Cheerleader. Zu den Neuerungen zählte auch der Mini-Flieger für Kuhns Sohn Marc, der als „Roter Baron“ allerdings nicht abhob.

Als lustigste Kiste wurde „Paul, der Krake“ gewählt, als schönste die Union-Kiste der Wikinger. Die Superschnecke ging an Kimberley Jennings von der Feuerwehr.

Neben diesen sowie den Zeitschnellsten wurden auch Helfer aus dem Org-Team geehrt, so Jutta Skotnicki für die Öffentlichkeitsarbeit und Gunnar Kuhn, der neben neuen Seifenkisten jedes Jahr die Pokale entwirft und besorgt. Darüber hinaus sorgen rund 30 Sponsoren und noch einmal so viele Ehrenamtler dafür, dass alles klappt. Zum Beispiel die Feuerwehr und auch die Polizei, deren Blitzerfotos bei diesem Anlass im Gegensatz zum wahren Leben äußerst beliebt sind.

Ergebnisse

Minis:

1. Fritzsche, Luke (Ortrand) 1:08,78; 2. Hinze, Daniel (Wikinger) 1:15,82; 3. Häckel, Tim (Fallada-Schule) 1:47,10

Jg. 2001/2002

1. Güthe, Alexander (Amicus Amico) 1:05,61; 2. Bodack, Alois (Großthiemig) 1:06,61; 3. Burtchen, Tim (Fallada-Schule) 1:14,23

Jg. 2000

1. Fritzsche, Nick (Ortrand) 1:07,99; 2. Folgmann, Tim (Fallada-Schule) 1:18,38; 3. Blaszcyk, Noah (Nuthetal) 1:20,37

Jg. 1998/99

1. Gremzow, Anna (Fred Vogel)1:16,88; Lischkeit, Calvin (Whitesnaketeam) 1:20,40; 3. Burtchen, Jan (Fallada-Schule) 1:20,71

Junioren, Jg. 1996/97

1. Hörnig, Maurice 1:06,77; 2. Trobisch, Lisa (beide Großthiemig) 1:09,17; 3. Kuhn, Marc (Wikinger) 1:19,21

Frauen

1. Grünke, Anne 1:12,22; 2. Fraske, Franziska (beide Wikinger) 1:17,51

Männer

1. Lischkeit, Dirk (Whitesnaketeam) 1:06,53; 2. Bodack, René (Großthiemig) 1:10,14; 3. Fritzsche, Heiko (Ortrand) 1:11,24

Juxklasse

Schüffel, Erwin/Lau, Wolfgang 1:08,70; 2. Schüffel, Erwin/Lau, Wolfgang/Bergmann, Jürgen (alle Fischer&Schüffel Racingteam) 1:14,84, 3. Plank, Franz/Plank, Samantha (Schmankerl-Hütte Neuenhagen) 1:18,94; 4. Siohl, Benny (Wikinger) 1:30,78; 5. Götze, Dirk (Fürstenwalde) 1:36,13; 6. Hradez, Enrico (Wikinger) 1:39,05; 7. Henze, Jürgen (Bürgermeister) 1:44,62; 8. Voigt, Michael (Strausberg) 1:45,60; 9. Kuhn, Marc (Wikinger) 1:45,61; 10. Götze, Wolfram (Fürstenwalde) 1:47,33; 11. Rosentreter, Lukas (Hoppegartener Narrenstall) 1:47,54; 12. Starke, Titus (IB) 1:48,10; 13. Kirst, Gunter (Gemeinde Neuenhagen) 1:50,96; 14. Gordetzki, Anja 2:03,74; 15. Mädel, Emilie (beide Hoppegarten) 2:19,39

Alle Ergebnisse werden auf seifenkistenspektakel-neuenhagen.de veröffentlicht

LR: „Beim Malen kann ich völlig abschalten“

Lausitzer RundschauSeit Juli hat die 62-jährige Corina Richter aus Großthiemig, sechs Fantasielandschaftsbilder in Öl, in der Filiale der Sparkasse Elbe-Elster im Ort ausgestellt.

»Der Jahreszeit entsprechend, wechsle ich die Bilder etwa aller drei Monate aus. Ich bin dankbar für die Möglichkeit, die Resultate meines Hobbys einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So eine Ausstellung stellt einen Motivationsschub im Malen dar. Und von vielen Leuten aus dem Ort, habe ich ein positives Feedback gehört«, sagt die Hobbymalerin.

Die Naturfreundin malt vorwiegend Landschaften, Blumen, und Stillleben. Demnächst will sie sich an Motive ihrer unmittelbaren Heimat heranwagen. Deshalb ist sie oft mit dem Fahrrad unterwegs und ist auf der Pirsch nach Motiven für ihr Hobby. Unverzichtbare Begleiter sind für Corina Richter Fotokamera und Skizzenblock.

Seit vier Jahren hat sie sich der Ölmalerei auf Leinwand verschrieben. Schon als Schulkind hat sie gern gemalt. Erst viel später suchte die gelernte Lebensmittelverkäuferin in der Malerei einen Ausgleich. Sie bevorzugt dabei die Nass-in-Nass-Technik. Das bedeutet, dass man eine Schicht auf eine schon Bestehende aufbringt. Das hat den Vorteil, dass man nicht Gelungenes korrigieren kann. Corina Richter hat es sich angewöhnt, vorwiegend im Winterhalbjahr zu malen. Da male sie dann sechs bis sieben Stunden am Stück. Da kann es schon mal vorkommen, dass rings um sie, Großthiemig in der Nacht versinkt, und sie es gar nicht merkt. »Ich kann eben beim Malen völlig abschalten. Dabei hole ich mir die Kraft für den Alltag«, sagt Corina Richter. Die besondere Maltechnik hat sie sich in einer Fernsehsendung abgeschaut. Dann hat sie es probiert, doch es hat nicht gleich beim ersten Mal geklappt, da sie nicht die richtige Zusammensetzung von Farbe und Wasser getroffen hat. »Da ich ein relativ ungeduldiger Mensch bin, dachte ich damals so bei mir, wenn es jetzt nicht klappt, haust du den Krempel hin. Dann habe ich einige Zeit vergehen lassen und von Neuem begonnen, bis es klappte«, verrät sie. Etwa 50 Bilder hat sie bisher gemalt.

Heinz Hirschfeld

Lausitzer Rundschau